Wurstmanufaktur

Es geht um die Wurst… von A bis Z!

Lyoner

LyonerDie Lyoner ist eigentlich eine Brühwurst. Hierfür wird in erster Linie mageres Fleisch und Speck benötigt, das mit Eis gecuttert und anschließend in Kranzdärme gefüllt wird. Die unterschiedlichen Gewürze ergeben jeweils eine andere Geschmacksrichtung. Die Herstellung erfolgt mittels Brühverfahren bei 72°C, vorher wird sie aber für kurze Zeit geräuchert. Nach dem Brühvorgang dann auf 10°C herunter gekühlt.

Aufgrund der Herstellung werden drei unterschiedlich Lyonersorten unterschieden:

1. Die Wurst besteht aus Kalbfleisch und wird als Stange verkauft. Sie kann man klein geschnitten auf Brot oder ähnlichem verzehren.
2. Die 2. Sorte zeichnet sich durch einen niedrigen Fettgehalt, viel Fleisch und einem pikanten Geschmack aus.
3. Diese Sorte enthält wenig Fleisch und Gewürze, daher ist sie milder, hat aber dafür viel Fett.

LyonerFrüher wurden Innereien und Blut als Grundlage für Wurst verwendet. Die Kirche verbot es allerdings im Mittelalter, so dass man sich dieser Methode nicht mehr bediente. Die Erfinder der Lyonerwurst waren die Sachsen um 1560. Sie zerhackten das Fleisch in kleine Stücke, gaben Speck hinzu, würzten und füllten es in die Därme, um es anschließend zu brühen und räuchern. Die Farbe der Wurst war allerdings nicht sehr ansprechend, so dass Safran bei der Herstellung hinzugegeben wurde. Dies verlieh dann der Wurst eine appetitlich aussehende gelbe Farbe. Grundlage der Produktionsidee war, dass diese Wurst sehr sättigend war. Der Vorteil durch das Brühverfahren war zweifels ohne der Gedanke, dass man die Lyoner kalt und warm, praktisch an jedem Ort verzehren konnte, ohne große Aufwände.

Noch heute lieben es Kinder an der Wursttheke eine Scheibe für den kleinen Hunger zwischendurch zu bekommen.

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