Wurstmanufaktur

Es geht um die Wurst… von A bis Z!

Käsekrainer

KäsekrainerKäsekrainer sind eine Weiterentwicklung der Krainer Wurst.

Wie diese werden Käse- krainer aus magerem und leicht stückigem Schweinefleisch, Speck und verschiedenen Gewürzen hergestellt, enthalten allerdings zusätzlich zwischen 10 und 20 % gewürfelten Emmentaler Käse. Der Käse muss dabei einen Fettgehalt aufweisen, bei welchem er schmilzt, jedoch nicht flüssig wird. Nach Verfüllung der Masse in den Wurstdarm werden Käsekrainer für ein paar Stunden geräuchert. Ein Käsekrainer misst etwa 15 bis 20 cm in der Länge und 3 cm im Durchmesser. 100 Gramm haben circa 314 Kilokalorien. Von der Originalrezeptur gibt es weitere Variationen, so zum Beispiel mit hinzugefügtem Rindfleisch oder Hirsch-Käsekrainer.

Käsekrainer schmecken mit ihrer Melange aus Fleisch und Käse sehr aromatisch und lassen sich auf unterschiedliche Arten zubereiten. So lassen sie sich in heißem Wasser sieden und sind fertig, wenn sie an der Oberfläche schwimmen. Wie eine Bratwurst können sie in der Pfanne gebraten oder auf den Grill gegeben werden. Vom vorherigen Anstechen raten die meisten Köche ab, da Käse austreten könnte. Andererseits dürfen Käsekrainer nicht zu starker Brat- oder Grill- hitze ausgesetzt werden, da sonst der Käse in der Wurst anbrennt.

Für den Verzehr lassen sich Käsekrainer in vielen Varianten anrichten, wobei die Gerichte sich häufig an bekannten anderen Wurstmahlzeiten orientieren. So ist bereits der schlichte Verzehr mit einem Brötchen und Senf beliebt beziehungsweise alternativ mit Meerrettich oder sogar beidem zugleich, aber auch Käsekrainer-Hotdogs mit Ketchup, Senf und Röstzwiebeln sowie Käsekrainer à la Currywurst. Manchen Essern schmecken Käsekrainer sogar kalt direkt aus der Hand. Andere bevorzugen diese Wurst in Scheiben geschnitten als Brotbelag. Beim Abbeißen und Anschneiden der servierten heißen Käsekrainer ist Vorsicht geboten, da der Käse dabei spritzen kann.

KäsekrainerWährend die Krainer Wurst ihren Ursprung aus Krain in Slowenien herleitet, handelt es sich bei Käsekrainern um ein österreichisches Produkt. In Österreich kamen Käsekrainer um 1980 in die Geschäfte und avancierten rasch zu einem neuen Nationalgericht. Außer in Metzgereien sind sie dort an zahlreichen Wurstständen zu haben, wo sie gern makaber-witzig als “Eitrige” geordert werden. Käsekrainer sind längst auch in Norddeutschland ein Begriff, traten gar als “Cheese Kransky” ihren Siegeszug bis nach Australien und Neuseeland an.

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